Einmal im Jahr treffen sich die Mannschaften der Segelstützpunkte auf der Rathje Werft in Kiel-Friedrichsort, um auf der Kieler Förde die beste Mannschaft in einem maritimen Wettbewerb herauszufinden. In zwei Läufen können sich die Teams auf dem Wasser entweder für das Gold- oder das Silver-Race qualifizieren. Gesegelt werden Ups and Downs.
In diesem Jahr haben insgesamt 13 Mannschaften der Partnerschulen an den Stützpunkten gemeldet. Von Grundschulen bis zu fast allen Formen der weiterführenden Schulen sind Schülerinnen und Schüler vertreten.
In seiner kurzen Begrüßung erklärte der erste Vorsitzende des Vereins Schüler Segeln S.-H. e.V. Herr K. Karpen, wie es zu dem diesjährigen Motto (SC Blaues Band) Jahr kam. Diese Anerkennung wird vom Ministerpräsidenten äußerst selten Vereinen verliehen, die sich um den Bereich Wassersport verdient gemacht haben. Der Verein SSS-H hat diesen Preis im Oktober des vergangenen Jahres verliehen bekommen.
Danach ging es für die Hälfte der Mannschaften aufs Wasser, wo die Regattaleitung P. Wessel übernahm. Die andere Hälfte begann den Wettbewerb auf der Halbinsel vor Stickenhörn mit dem Landprogramm. Hier waren Aufgaben mit maritimen Charakter zu bewältigen.
Die Mannschaften zeigten ihr Können unter widrigen Umständen. Manchmal wurden die Team 8-Boote von starken Böen trotz Reffs auf die Seite gedrückt und im nächsten Moment dümpelten sie bei Flaute über die Regattabahn. Sehr gute Starts und zum Teil spektakuläre Tonnenrundungen zeigten, dass die Mannschaften ihre Boote gut im Griff hatten.
Nach dem Mittagessen wurden im Silver- und Gold-Race die Platzierung ausgesegelt. Diesmal setzte sich die Käthe-Kollwitz-Schule Kiel durch. Sie gewann den Siegerpokal, den sie vom Vorjahressieger, der Gorch-Fock-Schule aus Kappeln, übernahm. Den zweiten Platz belegten die Schüler vom Gymnasium Altenholz 1 und den 3. Platz die Schüler von Altenholz 2.
Bei der Siegerehrung und am Kuchenbüffet zeigte die Stimmung, dass sich auch junge Seglerinnen und Segler von schwierigen Bedingungen und nasser Kleidung nicht die guten Laune verderben lassen.
Ein herzliches Dankeschön möchte ich an dieser Stelle den vielen Personen sagen, die ihre helfenden Hände für die Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung zur Verfügung gestellt haben.
P. Wessel









